with Omar Sharif 1975 during the shooting of an Ass up my sleeve directed by Ivan Passer.j

Omar Sharif und meine Wenigkeit, 1976, Fotograf unbekannt

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Das Foto entstand während der Dreharbeiten von
"Ass up my Sleeve" im Winter 1976. 
Deutscher Titel: "Frankensteins Spukschloss".


Für diesen seltsamen Film (Coproduktion UK &
BRD) lockte man den tschechischen Regisseur Ivan
Passer 1976 aus Hollywood nach Österreich. Ivan
war nach 1969 mit Milos Forman nach Amerika emi-
griert und hatte gerade nichts zu tun. Weil ich die
Prager Filmakademie besucht hatte und ein wenig
Tschechisch sprach, verstanden wir uns auf Anhieb.
Ich kannte seinen ersten tschechischen Film "Intime
Beleuchtung" und schätzte  seinen Stil zu arbeiten:
ruhig, eindringlich und überzeugend.

Ich hatte gerade mein Studium an der Wiener Film-
akademie beendet und war als sogenannter Floor-
Runner" engagiert, also als derjenige, der den Schau-
spielern Kaffee bringt, Straßen absperrt und derglei-
chen mehr. In dieser Funktion lernte ich auch Omar
Sharif kennen. Weil Ivan Passer das Drehbuch gräss-
lich fand, (es war tatsächlich grässlich) ließ er zwei
Drehbuchautoren einfliegen, die das Skript Tag für
Tag umschrieben. Das brachte den Drehplan durch-
einander, sodass die Schauspieler Karin Black,
Bernhard Wicki, Joseph Bottoms und Omar Sharif
oftmals Stunden auf ihren Dreh warten mussten.
Wenn ich Mister Sharifs Hotelzimmer betrat, um
ihm mitzuteilen, wie lange er noch warten müsse,
saß er auf dem Bett, trank Whiskey und spielte
Karten. Er war ein berüchtigter Zocker und wenn
er einige Tage frei hatte, flog er nach Monaco ins
Casino.​
Wir unterhielten uns über Filme, auch über seine,
er war ein großer und gut informierter Kenner.
Ich hörte ihm gerne zu. Er war überraschend uneitel,
immer freundlich und geduldig, ein echter
Gentleman.

"Ass up my Sleeve" war ein Flop, aber der Film war
die Erfahrung wert, Ivan Passer bei der Arbeit beo-
bachten zu können. Wir haben uns 1981 in New York
wiedergesehen, wo er einen Produzenten für seinen
nächsten Film suchte. Ein erster künstlerischer Erfolg
war sein in der Tschechoslowakei gedrehter Debut-
film "Intime Beleuchtung"(Intimate Lighting /
Intimní osvĕtlení).

Ivan Passer starb 2020 im Alter von  86 Jahren an
einer Lungenkrankheit. ​

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Ivan Passer  in seinen späten Jahren; Fotocredit by Kafkadesk,  Januar 2020

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Ivan Passer (centre) and Milos Forman (right) were close friends throughout their entire life and fled Czechoslovakia together in 1969. Photo credit: Imdb.com

However, Passer made some worthy movies, such as his American debut "Born to Win" (1971), a complex portrait of a heroin-addict hairdresser;

his satire on civil surveillance, "Law and Disorder" (1974); the comedy about money-laundering bankers "Silver Bears" (1977), and the cult film "Cutter's Way" (1981), in which a war veteran investigates a crime, despite he only has one eye, one arm and one leg. For television he directed

the biopic "Stalin" in 1992.
Passer taught film at the University of Southern California, and lectured students in foreign film academies. He died in Reno, Nevada, on January 9th, 2020.

- IMDb Mini Biography By: Edgar Soberon Torchia

Passer received a Crystal Globe for Outstanding Artistic Contribution to World Cinema at the 2008 Karlovy Vary International Film Festival and the Czech Lion Award for Artistic Achievement the previous year.

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Second Assistent to Ivan Passer shotting An ass up my sleeve 1975.jpg

"Ass up my Sleeve", Bergfest, Motto, "Tiroler Abend", von links: Regisseur Ivan Passer, Ernst Josef Lauscher, Angela Hareiter und Kameraassistent Karl Kases, 1975, Lech am Arlberg, Fotograf unbekannt

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Dreharbeiten "Zeitgenossen", 1983, Wien, von links, Kameraassistent Moritz Gieselmann, Wolfram Berger, Kameramann Wolfgang Simon, Ernst Josef Lauscher und Aufnahmeleiter Wolfgang Rest, Foto WEGA FILM Wien

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Dreharbeiten "Motivsucher", Wien, 1986, Ernst Josef Lauscher, Michael Epp, Foto Ulrich Seidl

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Dreharbeiten Serie, "BALKO", Dortmund 1996, mit Kameramann Wolf  Siegelmann, links und Regieassistentin Maria Graf, Foto RTL

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Dreharbeiten Diplomfilm, Filmakademie Wien, 1976, an der Kamera Bernd Neuburger, auf der Brücke von links, Ernst Josef Lauscher, Margarete Heinrich, Skript, Rudi Palla Aufnahmeleitung

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Filmakademie Wien, 1974, Juno Sylva Englander, Thomas Ott und Wolfgang Simon, Foto Ernst Josef Lauscher

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Thomas Ott, Dreharbeiten PIC, Zirkus Roncalli, Berlin, 13.12.2007, Foto Ernst Josef Lauscher

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Dreharbeiten "Zeitgenossen", Wien, 1983, von Links, Evelyn Opela, Pavel Landovsky, Marion Bierry und Gabriel Barylli Foto WEGA Film, Wien 

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Dreharbeiten Motivsucher, Wien 1986, von links Michael Epp, Helmut Rühl, Regieassistent Nikolaus Leytner,
Foto Ulrich Seidl

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Dreharbeiten "Motivsucher", Ernst Josef Lauscher, Ernst Leopold Strachwitz. Strachwitz gab die Schauspielerei 1989 auf und wurde Priester. Foto Ulrich Seidl

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Marie Varsova (16.05.1911 - 06.08.1984) und Sohn Pepik, Prag 1971. Marie, "Verdiente Künstlerin der CSSR", eine wunderbare Frau und bewundernswerte Schauspielerin war zeitweise unsere Quatiergeberin. Sohn Pepik arbeitete später als Fotograf. Foto: Ernst Josef Lauscher.